Ziele und Grundsätze vom Lions Club Main-Kinzig Interkontinental

We serve.

Im Lions Club Main-Kinzig Interkontinental engagieren sich Frauen und Männer aus dem Main-Kinzig-Kreis und angrenzenden Regionen gemeinsam für die gute Sache. Unser Motto «Move to serve» leben wir, indem wir uns mit unterschiedlichen Projekten für das Gemeinwohl in der Region, aber auch international einsetzen. Der Lions Club Main-Kinzig Interkontinental gehört zum Distrikt 111 Mitte-Nord (MN) und ist Teil der deutschen und internationalen Organisation von LIONS. Alle Mitglieder unseres Clubs haben sich den Grundsätzen der LIONS-Organisation verpflichtet und sind auch Mitglied im Förderverein des „Lions Club Main-Kinzig Interkontinental e. V.“ Der Förderverein sichert unser ehrenamtliches Engagement. Unsere Clubtreffen finden im Restaurant Heckers am Golfplatz in Gründau-Gettenbach statt.


Gemeinnützige Projekte des Lions Club Main-Kinzig Interkontinental

Starker Beitrag zur Förderung des Behindertensports in Hessen

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Mit mehr als 32.000 Euro unterstützt der Lions Club Main-Kinzig Interkontinental seit 2012 behinderte Spitzensportlerinnen und -sportler in Hessen. Das Geld sammelt der Club bei seiner jährlichen Motto-Ballnacht mit einer hochwertig bestückten Tombola ein. Die erlösten Beträge werden jeweils von der Stiftung Sporthilfe Hessen verdoppelt.

Diese Gelder fließen dann in Stipendien, die die Stiftung Sporthilfe Hessen an gehandicapte Athleten vergibt. So etwa an Natascha Hiltrop, die in ihrer Disziplin Luftgewehr bei den Paralympics in London (2012) und Rio (2016) dabei war und aktuell für Tokio (2020) trainiert. In Rio holte Natascha Hiltrop die Silbermedaille. Darüber hinaus haben auch die Paralympic-Teilnehmer Britt Dillmann (Rollstuhl-Basketball), Thorsten Schwinn (Tischtennis) und Johannes Schmidt (Handicap-Einer, Rudern) bereits von der Lions-Tombola profitiert. Ein weiterer Sportler, an dessen Stipendium sich der Lions Club beteiligt hat, ist der sehbehinderte Schwimmer Daniel-Christian Simon, Gewinner von Gold- Silber- und Bronzemedaillen bei Welt- und Europameisterschaften und Teilnehmer der Paralympics in London. Weiter konnten die blinde Skirennläuferin Noemi Ristau und der gehandicapte Ruderer Valentin Luz unterstützt werden.

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Service-Projekt "An-SchuB"

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Für Schülerinnen und Schüler der Klassen 8/9 an Hauptschulen, deren Hauptschulabschluss gefährdet ist.
Der LC Main-Kinzig Interkontinental unterstützt die "An-SchuB-Klasse" der Georg-Büchner-Schule in Erlensee:

- Praktikumsbörse
- Spenden
- Vorträge

Bis jetzt wurden an der Georg-Büchner-Schule drei Jahrgänge absolviert. Im Schuljahr 2012/13 haben 26 Schülerinne und Schüler den Schulabschluss erreicht, 16 den erweiterten Abschluss erlangt und 10 einen Ausbildungsplatz gefunden. Eine Schülerin schrieb die beste Abschlussarbeit. Die bisherigen Erfolge zeigen, dass sich "An-SchuB" für die Jugendlichen, für Unternehmen und für die Gesellschaft lohnt.

Die Vernetzung und Zusammenarbeit mit weiteren Schulen im Main-Kinzig-Kreis beim Service-Projekt "An-SchuB" wird angestrebt.


Kleidersammlung für Munkacs/Ukraine

Seit 2005 organisiert der LC Hanau Schloss Philippsruhe jährlich im September eine Kleidersammlung mit anschließendem Transport, seit 2006 beteiligen sich die Clubs der Zone - LC Bad Orb, Bruchköbel, Gelnhausen, Hanau, Hanau Brüder-Grimm, Maintal, Nidderau, Schlüchtern-Bergwinkel sowie die LEO-Clubs Main-Kinzig und Hanau daran. Der LC Main-Kinzig Interkontinental hilft seit zwei Jahren ebenfalls bei der Sammlung mit.

Warum brauchen die Menschen diese Unterstützung?
Die Ukraine ist das Armenhaus Europas, und die Karpatoukraine (Transkarpatien), der Teil in dem Munkacs liegt, ist die ärmste Region der Ukraine. Die Stadt Munkacs ist etwa so groß wie Hanau. Mehr als 30 Prozent der Menschen dort leben unterhalb des Existenzminimums. Besonders arm sind Rentnerinnen und Rentner. Die Renten sind so niedrig, dass sie nicht ausreichen, den täglichen Bedarf zu decken - selbst für die Zahlung der Engergiekosten (Strom, Gas) reicht es nicht. Wenn ein alter Mensch krank wird, hat er keine Chance auf Behandlung, weil er sich das nicht leisten kann. Eine Brille kann sich ein alter Mensch nicht leisten, ebenso wenig einen warmen Wintermantel oder wärmende Schuhe. Das Durchschnittsgehalt in Transkarpatien beträgt knapp 170,00 EUR im Monat. Ein Liter Milch kostet 1,00 EUR.

Wie wird geholfen?
Die Hilfsgütersammlung ist eine ganz konkrete Unterstützung der Menschen in Munkacs. Über die materielle Hilfe hinaus, vermittelt die Aktion den Menschen in Munkacs, dass wir im Westen ihre Not wahrnehmen und versuchen, ihnen das Leben etwas zu erleichtern. Mitglieder des LC Hanau Schloss Philippsruhe fahren als Delegation jedes Jahr mindestens einmal nach Munkacs und besprechen die Hilfe mit den Projektpartnern (Pfarrern und Ärzten). Genau dieses wird auch von den Projektpartnern immer wieder betont: Die spirituelle Unterstützung ist ebenso wichtig wie die materielle. Und immer wieder die Bitte, die Hilfsgütertransporte weiterhin durchzuführen.


Ausführliche und aktuelle Informationen zu vielen Projekten finden Sie unter: www.lions-hilfswerk.de