Hanauer Anzeiger von Christian Dauber

Zypries: „Ich halte nichts von Piraten“

Neujahrsempfang des Lions Club Main-Kinzig: Ex-Ministerin (SPD) beleuchtet Chancen und Risiken des Internets

Hanau. Was im realen Leben gilt, muss auch im Internet Bestand haben - das ist die Maxime der SPD-Bundestagsabgeordneten Brigitte Zypries. Es sei kein rechtsfreier Raum. „Freiheit durch statt vom Recht" müsse daher das Motto im Netz lauten, betont sie beim Neujahrsempfang des Lions Club Main-Kinzig Interkontinental. Mit Rechtsfragen kennt sich die gebürtige Kasselerin bestens aus: Sie war von 2002 bis 2009 in den Kabinetten Schröder II und Merkel Bundesjustizministerin. Und heute ist Zypries in Berlin Mitgleich in mehreren Gremien, die sich mit Neuen Medien befassen. Dass sie bei den Lions über Chancen und Risiken des Internets sprach, hat mit einer lustigen Anekdote zu tun – und damit, wie sich Zypries und Club-Präsident Professor Hans-Michael Ockenfels kennenlernten. Es ist schon einige Jahre her, da saß Ockenfels im Taxi, von Hanau nach Frankfurt, Ziel Sportpresseball, wie er berichtet. Plötzlich wurde das Auto von der Polizei gestoppt. Die Überraschung war groß, denn „ich hatte nichts getrunken und ich saß ja auch hinten“, erzählte der Lions-Präses zum Amüsement der Gästeschar im Weißen Saal am Schloss Philippsruhe. Um Alkoholkonsum ging es auch bei der Kontrolle gar nicht: Ockenfels war nicht angeschnallt. Er zahlte das Bußgeld, kam schließlich in Frankfurt an, einige Euroscheine ärmer, aber dennoch gut gelaunt. Auf dem Sportpresseball traf er auf Zypries, damals noch als Justizministerin in Amt und Würden, der er von der Geschichte erzählte. „Was, man muss sich hinten anschnallen? Ich schnall‘ mich hinten nie an“, habe sie ihm entgegnet. Schallendes Gelächter im Publikum. Diese Begebenheit hat Ockenfels bis heute nicht vergessen, bei der Organisation fiel sie ihm wieder ein – und er fragte Zypries, ob sie nicht als Gastrednerin kommen wolle. der Rest ist Geschichte.

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Ein Artikel der Hanauer Anzeiger von Christian Dauber

Keltenwelt

LC Homberg/Efze und LC Main-Kinzig Interkontinental auf den Spuren der Kelten

Die Keltenwelt am Glauberg, beheimatet in einem der derzeit spektakulärsten Museumsbauten Deutschlands, gab einen besonderen Rahmen für das Freundschaftstreffen der Lionsfreunde aus Homberg/Efze mit dem Patenclub Main-Kinzig Interkontinental am 24. März.

Der Einladung zum Freundschaftstreffen der beiden Clubs war auch Zonenchairman Gunter Schwind mit Gattin gefolgt.
Nach ausgiebigem Brunch im Museumscafé starteten die Lions in zwei Gruppen, um die Kultur der Kelten zu erkunden. Der Glauberg ist ein ganz besonderer Ort, der bereits in der Jungsteinzeit von Menschen besiedelt wurde. Das Museum zeigt sehr anschaulich zahlreiche Funde aus drei keltischen Gräbern des 5. Jahrhunderts v. Chr. Hauptattraktion ist die im Original ausgestellte lebensgroße Statue eines Keltenherrschers aus Sandstein. Sie hat, ebenso wie die übrigen Funde am Glauberg, fast 2500 Jahre unentdeckt im Boden gelegen und wird weltweit als wissenschaftliche Sensation gewertet. Die Keltenwelt mit dem großen Grabhügel in unmittelbarer Nachbarschaft des Museums gab noch reichlich Gesprächsstoff für den zweiten Teil des Treffens, zu dem Axel Ebbecke, Präsident des LC Main-Kinzig Interkontinental auf sein Anwesen auf dem „Gelben Berg“ in Schöneck (Kilianstädten) eingeladen hatte. Mit einer beeindruckenden musikalischen Darbietung sorgten nicht zuletzt die schwedischen Ausnahmetalente Anna Ahlström (Alt-Sopran) und Åke Wahlberg (Klavier) dafür, dass die Lionsfreunde den gemeinsamen Abend sicher noch lange in bester Erinnerung behalten werden.

Neujahrsempfang

2.230 Euro für Obdachlose gesammelt

Rund 300 Gäste, unter Ihnen der Landrat des Main-Kinzig Kreises, Erich Pipa, der Vorsitzende des Kreistags, Rainer Krätschmer, etliche Bürgermeister sowie zahlreiche Kreis- und Kommunalpolitiker folgten beim ersten Neujahrsempfang des LC Main-Kinzig Interkontinental am 12. Januar im Main-Kinzig Forum Gelnhausen dem Vortrag des Kapuzinermönchs Bruder Paulus.

Der Lions Club Main-Kinzig Interkontinental freute sich nicht nur über das große Interesse an der Veranstaltung, sondern auch über die außerordentliche Spendenbereitschaft seiner Gäste. 2.230,00 Euro wurden beim Empfang eingesammelt und direkt an Bruder Paulus für die Obdachlosenarbeit der Kapuziner im Franziskustreff in Frankfurt übergeben. Im Mittelpunkt des Abends stand jedoch die Frage "Wie wird der Mensch zur Persönlichkeit?" "Ehrlich gesagt – ich weiß es nicht", bekannte Bruder Paulus und verwies auf den jüdischen Religionsphilosophen Martin Buber. "Der Mensch wird am Du zum Ich.", lautet die Erkenntnis in Bubers "Ich-Du-Philosophie". Bildhaft und unter lebhafter Einbeziehung seines Publikums führte Bruder Paulus diese Gedanken aus. Als weitere persönlichkeitsbildende Elemente nannte er Demut, Gehorsam, Spiritualität und die Stille, die der Mensch bewusst suchen müsse, um sein Inneres, seine Persönlichkeit, zu erfahren. Der Aufforderung des Ordensmannes, die Veranstaltung zu nutzen, um mit Menschen zu reden, die man bislang nicht kenne, folgten die Gäste gerne. Im Anschluss an den Vortrag bildeten sich zahlreiche Gruppen, in denen lebhaft diskutiert wurde.

Behindertenhilfen Spende

IB Behindertenhilfe freut sich über Spende des Lions Club Main-Kinzig Interkontinental

1.720,00 Euro übergaben Axel Ebbecke (Präsident) und Gerhard Heim (Vorstandsmitglied) des Lions Club Main-Kinzig Interkontinental an Ute Hacker und Dorothea von Krakewitz für die IB Behindertenhilfe Main-Kinzig.

Das Geld ist Teilerlös einer Tombola, bei der der Club anlässlich seines Charterballs am 11. November Geld für die gute Sache eingesammelt hat. Die andere Hälfte der erlösten Summe kommt dem Kinderhospiz Bärenherz in Wiesbaden zugute. „Wir haben die Einrichtung der Behindertenhilfe in Gründau-Gettenbach als Partner gewählt, weil wir uns regelmäßig im Gut Hühnerhof treffen“, erklärt Axel Ebbecke und kündigt an, auch in Zukunft partnerschaftlich mit der Behindertenhilfe in Gettenbach zusammenarbeiten zu wollen. Die IB Behindertenhilfe bietet in Gettenbach in einem Wohnheim und einer Tagesstätte Lebensperspektiven für Menschen mit Behinderung. Die Spende des Lions Clubs wird nach Aussage von Ute Hacker und Dorothea von Krakewitz der Kerzenwerkstatt der Tagesstätte zugutekommen.

Bärenherzen Stiftung

Bärenherz Stiftung freut sich über Spende des Lions Club Main-Kinzig Interkontinental

1.720,00 Euro übergaben Axel Ebbecke (Präsident), Eberhard Hestermann und Sandra Brambrink vom Lions Club Main-Kinzig Interkontinental an die Geschäftsführerin der Bärenherz Stiftung, Gabriele Orth.

Das Geld ist Teilerlös einer Tombola, die der Club anlässlich seines Charterballs am 11. November Geld für die gute Sache veranstaltet hat. Die andere Hälfte der erlösten Summe wurde bereits an die IB Behindertenhilfe in Gründau-Gettenbach übergeben. „Das Kinderhospiz Bärenherz ist die einzige Einrichtung für unheilbar erkrankte Kinder in ganz Hessen und wir wollen die Arbeit des Hauses mit unserer Spende unterstützen“, erklärt Axel Ebbecke. Das Kinderhospiz Bärenherz in Wiesbaden finanziert sich aus den Erträgen der gleichnamigen Stiftung. Die Einrichtung kann bis zu zehn Kinder aufnehmen und bietet neben der Betreuung der kranken Kinder auch unterstützende Hilfe und Entlastungsangebote für deren Familien. „Die Spende des Lions Club freut uns sehr. Wir werden das Geld für die Einrichtung eines der Kinderzimmer verwenden, die derzeit im Erweiterungsbau auf dem Nachbargrundstück des Hospizes entstehen“, erläuterte Gabriele Orth.

Deutschen Philharmoniker

Deutschen Philharmoniker

Benefizkonzert für Japan

  • Spenden und Erlöse an Kinderhilfsprojekte in Japan
  • Beethovens 9. Sinfonie am 24. September 2011 in der Alten Oper Frankfurt
  • Public Viewing und Intro der Taiko-Group auf dem Frankfurter Opernplatz
  • Initiative: Lions Club Main-Kinzig und Deutsch-Asiatischer Wirtschaftskreis

Frankfurt am Main. Die Deutschen Philharmoniker unter der Leitung des Dirigenten Paulus Christmann setzen ein musikalisches und humanitäres Zeichen der Solidarität. Mit einem Benefizkonzert für Japan in der Alten Oper Frankfurt am Samstag, 24. September 2011, erinnern die Künstler an das unermessliche Leid, das die Naturkatastrophe im März 2011 über die Menschen in Japan gebracht hat. Das Konzert beginnt um 20.00 Uhr und wird live auf einer Großbildleinwand übertragen. Das Public Viewing auf dem Opernplatz ist für alle Bürger und Gäste der Stadt Frankfurt frei zugänglich und kostenlos. Das Intro zum Benefizkonzert gestalten die Trommler der japanischen Taiko-Group. Das Benefizkonzert steht unter der Schirmherrschaft des Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier und ist eine gemeinsame Initiative des Lions Clubs Main-Kinzig INTERKONTINENTAL und des Deutsch-Asiatischen Wirtschaftskreises (DAW). Die Spenden und Erlöse aus dem Kartenverkauf fließen über die internationale Lions Club Organisation direkt in Kinderhilfsprojekte in den von der Katastrophe am stärksten betroffenen japanischen Küstenregionen.

Auf dem Programm des Benefizkonzerts steht die 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven mit dem Finale über Schillers „Ode an die Freude“. Die Sinfonie mit der Kernbotschaft „Alle Menschen werden Brüder" ist das bekannteste klassische Werk europäischen Ursprungs in Japan. Begleitet wird das Sinfonieorchester von der Frankfurter Singakademie und den Solisten Margarete Joswig, Elisabeth Scholl, Eike Wilm Schulte und Thomas Dewald.

DAW-Präsident Bodo Krüger: „ Wir laden sehr herzlich alle Mitbürgerinnen und Mitbürger ein, um mit dem Kauf einer Eintrittskarte den humanitären Zweck des Benefizkonzerts zu unterstützen. Genauso freuen wir uns über zahlreiche Besucher der Open-Air-Übertragung auf dem Opernplatz.“ Das Public Viewing mit dem Intro der japanischen Trommler beginnt um 19:30 Uhr. Für die Besucher der Open-Air-Veranstaltung steht auf dem Opernplatz ein gastronomisches Angebot zur Verfügung.

Direkthilfe für Kinder in Not
Ein halbes Jahr nach dem Erdbeben und den dadurch ausgelösten Tsunami leiden insbesondere die Kinder in den betroffenen Küstenregionen unter den verheerenden Zerstörungen. Viele Kinder und Jugendliche haben Eltern und Angehörige verloren. Zahlreiche Schulen, Kindergärten und Horte sind zerstört. Die Spendenerlöse dienen insbesondere dazu, das Leid der Kinder zu lindern und den Wideraufbau von Betreuungseinrichtungen zu fördern. „Wir haben bereits einige Projekte in der Auswahl, die wir eingehend überprüfen. Wir werden noch in diesem Jahr die Gelder direkt in Japan übergeben und an Kinderhilfsprojekte weiterleiten. Jeder erlöste Euro kommt hilfsbedürftigen Kindern zugute“, unterstreicht Alex Ebbecke, Präsident des Lions Clubs Main-Kinzig. Die direkte Verteilung der Spendenerlöse leistet die Lions Organisation in Japan. Eingebunden sind zudem Vertreter der SAP AG, Premium-Partner und Hauptsponsor des Benefizkonzerts, sowie die deutsche Botschaft in Japan.

Zum Hintergrund des Benefizkonzerts
Japan und Deutschland – damals das Königreich Preußen - pflegen seit der Aufnahme diplomatischer Beziehungen im Jahre 1861 eine enge kulturelle und wirtschaftliche Zusammenarbeit. So planten die Deutschen Philharmoniker anlässlich des diesjährigen Jubiläums „150 Jahre Freundschaft zwischen Japan und Deutschland“ in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Asiatischen Wirtschaftskreis eine Gastspielreise nach Fernost. Vorgesehen waren Konzerte in Tokyo, Osaka, Hiroshima und Nagoya. Auf dem Programm stand ursprünglich die 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven, die in besonderer Weise die Geschichte der Freundschaft beider Länder widerspiegelt. Die Folgen und die Bewältigung der Naturkatastrophe lassen derzeit die Durchführung der geplanten Konzertreise nicht zu.

Die Deutschen Philharmoniker haben sich dazu bereit erklärt, von Deutschland aus ein Zeichen der Verbundenheit mit den Menschen in Japan zu setzen. In einer gemeinsamen Initiative des Lions Clubs Main-Kinzig und des Deutsch-Asiatischen Wirtschaftskreises wurde die Idee eines Benefizkonzertes geboren. „Die Gastfreundschaft der Japaner und ihre Begeisterungsfähigkeit für die klassische Musik haben die Musiker unseres Orchesters und auch ich persönlich immer wieder erleben dürfen. Es ist es uns ein Bedürfnis und eine große Ehre zugleich, bei dieser Solidaritätsbekundung auftreten zu dürfen“, beschreibt Dirigent Paulus Christmann die Beweggründe für das Benefizkonzert.

SAP AG unterstützt das Benefizkonzert für Japan
Hauptsponsor des Benefizkonzerts ist die SAP AG mit Sitz in Walldorf. „Wir möchten nachhaltig Hilfe leisten, denn auch ein halbes Jahr nach der Naturkatastrophe ist für viele Betroffene ein Leben wie vorher nicht möglich“, so Hubertus Külps, Leiter Unternehmenskommunikation SAP AG. „Wir wollen diesen Menschen bei ihrem Neuanfang helfen.“ Die SAP ist seit 1992 in Japan vertreten und beschäftigt dort 1.100 Mitarbeiter in den SAP-Niederlassungen Tokio, Osaka, Nagoya und Fukuoka.

Eintrittskarten
Karten für das Benefizkonzert in der Alten Oper sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen im Rhein-Main-Gebiet und im Internet unter www.frankfurtticket.de sowie telefonisch unter 069-13404000 erhältlich. Die Tickets sind in acht Kategorien eingeteilt, die Kartenpreise bewegen sich zwischen 40.- und 120.- Euro. Die Live-Übertragung des Konzerts auf dem Opernplatz ist für alle Besucher frei zugänglich und ohne Kosten verbunden.

Spendenkonto
Für das Benefizkonzert haben die Initiatoren ein Spendenkonto eingerichtet.

Förderverein Lions Club Main-Kinzig Interkontinental e.V.
„Benefizkonzert für Japan“
Sparkasse Hanau: Konto-Nr. 103887, BLZ 50650023

Mit Unterstützung von: www.sap.com

 

Lichtenbergschüler als Unternehmensgründer Lichtenbergschüler als Unternehmensgründer
Fachbereichsleiter Manfred Marquardt, Lion Thomas Stützer (links), Lionspräsident Axel Ebbecke (Mitte), Annette Luh (3. von rechts, zuständig für Berufs- und Studienorientierung am LOG), daneben Lion Eberhardt Hestermann und Ralf Rosenmaier, der am LOG Politik und Wirtschaft unterrichtet mit den Schülerinnen und Schülern, die in den nächsten Monaten die McGreen GmbH führen.

Lichtenbergschüler als Unternehmensgründer

Serviceprojekt des Lions Club Main-Kinzig Interkontinental

Bruchköbel, 14.04.11 – Die McGreen Grünflächenpflege wird seit heute von neun Schülerinnen und Schülern der Jahrganggstufe 12 des Lichtenberg Oberstufen Gymnasiums in Bruchköbel geführt. Angeregt vom Gründungspräsidenten des Lions Club Main-Kinzig Interkontinental, dem Bruchköbeler Unternehmer Axel Ebbecke, nehmen sie bis September am Unternehmerworkshop teil. Bei der Auftaktveranstaltung übernahmen sie das bereits bestehende Unternehmen und teilten sich in die Abteilungen Vertrieb, Marketing und Finanzen auf.

"Sie gründen heute ein Unternehmen und Sie sind genau im richtigen Alter dafür – zeitlich und finanziell flexibel – das sind die optimalen Voraussetzungen", führte Axel Ebbecke die künftigen Unternehmer in die neue Materie ein. Anschließend erläuterte er die Aufgaben, die in den verschiedenen Unternehmensbereichen zu erfüllen sind. Dabei sind die Schülerinnen und Schüler in einer komfortablen Situation: Die Produktionsmittel wie Golfplatzrasenmäher, Aufsitzmäher, Anhänger, Lkw, und zahlreiches weitere Gerät sind bereits vorhanden und Mitglieder und Unterstützer des Lions Clubs stehen ihnen während der gesamten Projektdauer beratend zur Seite. Aufgabe der Jungunternehmer ist es nun, den Markt zu erkunden, herauszufinden, welche Dienstleistungen besonders gefragt sind und diese dann an die Frau oder den Mann zu bringen. "Denken Sie auch an Gemeinden und Unternehmen, dort gibt es überall Grünflächen, die gepflegt werden müssen", gab der Bruchköbeler Unternehmer den jungen Leuten mit auf den Weg. Die Motive der Schülerinnen und Schüler, sich am diesjährigen Unternehmerworkshop zu beteiligen, sind vielfältig. Gemeinsam ist ihnen jedoch, dass sie alle die Gelegenheit nutzen wollen, jenseits von kurzen Praktika einen Einblick in die Unternehmenswirklichkeit zu bekommen. "Das Projekt passt sehr gut zu unserer Schule, die sich intensiv um die Berufs- und Studienorientierung kümmert", erläuterte Fachbereichsleiter Manfred Marquardt, der die Auftaktveranstaltung eröffnete. Das LOG fördere insbesondere gemeindeorientiertes Lernen und dürfe sich seit 2009 Club-Of-Rome-Schule nennen, so Marquardt weiter. Der Unternehmerworkshop ist ein Serviceprojekt des Lions Club Main-Kinzig Interkontinental, dessen Ziel es ist, die Idee von Unternehmensgründungen in die Schulen zu tragen und auf diese Weise junge Leute zur Gründung zu ermutigen. Für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler ist der Workshop eine Chance, ein echtes Unternehmen zu betreiben und sich selbst in der Rolle von Unternehmern auszuprobieren. "Der Workshop passt perfekt zu unserem Lions-Motto "Move to serve", unter dem wir angetreten sind, gemeinsam Gutes zu tun und dort zu helfen, wo unsere Unterstützung gebraucht wird", so Ebbecke. In der nächsten Zeit würden auch weitere Mitglieder des Lions Club Main-Kinzig Interkontinental dem Schülerunternehmen mit Rat und Tat zur Seite stehen, versicherte der Gründungspräsident.

 

Vorstand Lions MKK
Gründungspräsident Axel Ebbecke (links) und das Vorstandsteam des „Lions Club Main-Kinzig Interkontinental“

Neuer Lions Club Main-Kinzig Interkontinental gegründet.

Mit 35 neuen Lions startet der gemischte „Lions Club Main-Kinzig Interkontinental“, der sich am 13. Januar in Gründau-Gettenbach gründete. Führende Persönlichkeiten verschiedener Lions-Organisationsebenen und die Präsidenten der beiden Patenclubs Homberg-Efze und Blieskastel begleiteten die Gründung des 124. Lions Clubs im Distrikt 111 MN (Hessen). Für den feierlichen Rahmen sorgte der Linsengerichter Chor „Belcanto“ unter Leitung von Gerd Zellmann. Grüße überbrachten auch das Hessentagspaar des Jahres 2011 aus Oberursel sowie das Hessentagspaar von 2008, das mit dem Patenclub aus Homberg-Efze angereist war.

„Es ist schön zu sehen, dass wir unter dem Motto ‚Lions - Freundschaft erleben’ mit so vielen bemerkenswerten Frauen und Männern den Lions Club Main-Kinzig Interkontinental zusammengebracht haben“, freute sich Gründungspräsident Axel Ebbecke. Besonders hob er hervor, dass der Club überregional und international ausgerichtet sei. „Wir sind angetreten, um gemeinsam Gutes zu tun und dort zu helfen, wo unsere Unterstützung gebraucht wird, im Main-Kinzig-Kreis und darüber hinaus“, so Ebbecke. „We serve“ – wir dienen – lautet das Motto aller Lions Clubs. Es wird künftig auch Richtschnur für das Handeln der 35 neuen Mitglieder sein. Sie alle bekannten sich zu den ethischen Grundsätzen der Lions, die unter anderem das Streben nach gemeinnütziger Arbeit als wichtigsten Grundsatz der Vereinigung nennen. Kein Club dürfe die finanzielle Bereicherung seiner Mitglieder zum Ziel haben, heißt es weiter. Bewusst gewählt war das Gründungsdatum: Der 13. Januar ist der Geburtstag von Melvin Jones, der 1917 den ersten Lions Club in Chicago gründete. Heute ist der „Lions Club International“ die mitgliederstärkste Service-Cluborganisation der Welt.